Betreutes Wohnen

Nach abgeschlossener Maßnahme

 

Unser Angebot

Nach einer abgeschlossenen stationären Maßnahme überschätzt sich mancher Abhängigkeitserkrankter, wenn es um die Verselbständigung geht. Eigene Haushaltsführung, berufliche oder schulische Anforderungen, Zeitmanagement, neue soziale Beziehungen, Integration in das gesellschaftliche Leben usw. Daher bieten wir an, im Rahmen des Betreuten Wohnens, diese Prozesse der Stabilisierung und praktischen Eingliederung zu begleiten.

Dies geschieht in ambulanter Form innerhalb unserer Einrichtung im Nachbarort Wabern Hebel, und im Rahmen des Betreuten Einzelwohnens.

Unser Programm:

  • Gesprächsgruppe (1 x wöchentlich)
  • Bewohnerversammlung
  • Einzelgespräche
  • Seelsorgerliche Angebote
  • Motivation bzgl. Freizeitgestaltung
  • Begleitende Hilfe beim Aufbau eines sozialen Umfeldes
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden, Institutionen und Finanzen (wo vorhanden: in Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Betreuer)
  • Praktische Unterstützung in der Alltagsbewältigung
  • Ggf. pädagogische Unterstützung in schulischen und beruflichen Angelegenheit

Wie kommt es zur Aufnahme?

  • Persönliche Kontaktaufnahme mit der Einrichtung
  • Schriftliche Bewerbung
  • Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in die Einrichtung. Ist eine Aufnahme möglich, folgt die Beantragung der Kostenübernahme für das Betreuungsverhältnis.

Aufnahmekriterien:

  • Vorhergegangene, erfolgreich abgeschlossene Therapiemaßnahme
  • Kostenzusage durch den zuständigen Sozialhilfeträger bzw. das Jugendamt (altersbedingt)
  • Die Grundlage dieser Hilfe ist die Wiedereingliederung in Gesellschaft und Beruf nach§§ 53 und 54 SGB XII in Verbindung mit §55 Abs. 2 Ziffer 6 SGB IX in Form des Betreuten Wohnens.
  • Einverständnis mit der Konzeption der Einrichtung

Ausschlusskriterien:

  • Teilnahme an einem Substitutionsprogramm
  • Notwendigkeit einer primär medizinischen Versorgung
  • Akute behandlungsbedürftige Psychosen
  • Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr
  • Jugendliche mit einer chronischen Gehbehinderung