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Betreutes Wohnen



Wozu Nachsorge?

„Als ich meine stationäre Drogentherapie abgeschlossen hatte. merkte ich. wie schnell ich in der Gefahr bin. mich selbst zu überschätzen. Ich dachte, nun hätte ich alles im Griff, ich lebe doch drogenfrei. Heute, nach bereits 15 Jahren Abstinenz. bin ich fest davon überzeugt. dass die Nachsorge das nötige Sprungbrett in mein neues Leben war. In dieser spannenden und teilweise schwierigen Zeit Leute an meiner Seite zu haben, war unwahrscheinlich wichtig – vielleicht sogar meine Rettung. Besonders im Bereich Beziehungen, Konflikte und Finanzen konnte ich im Betreuten Wohnen die nächsten Schritte gehen. Zudem konnte ich die neuen Freiheiten und meine neu gewonnene Selbständigkeit richtig genießen lernen.“

Chris. 46 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Kfz-Mechaniker

Helfen wollen wir…

Männern zwischen dem 17. und 35. Lebensjahr, die an einer Abhängigkeitserkrankung illegaler Drogen, bzw. an einer Mehrfachabhängigkeit (Polytoxikomanie) leiden. Voraussetzung ist eine vorhergegangene und erfolgreich abgeschlossene stationäre Therapiemaßnahme. Das Ziel des Betreuten Wohnens ist die Übung und Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens in der Eigenverantwortung.

Unser Angebot

Vorgesehen ist eine 6-9 monatige Aufenthaltsdauer in der Wohngruppe (WG). Die WG bietet die Chance in gemeinschaftlicher Form zusammenzuleben, einander zu unterstützen, aneinander zu reifen und zuviel Einsamkeit zu unterbinden.

Anschließend bieten wir in eigenen Räumen oder in ambulanter Form Betreutes Einzelwohnen an.

Unser Programm:

  • Gruppengespräche
  • Treffen mit dem BW-Mitarbeiter-Team bei gemütlichem
  • Abendessen
  • Einzelgespräche, Seelsorge, Coaching
  • Angebote zur Freizeitgestaltung
  • Begleitende Hilfe beim Aufbau eines sozialen Umfeldes
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden, Institutionen und Finanzen
  • Praktische Unterstützung im Alltag Begleitung im beruflichen Umfeld

Wie kommt es zur Aufnahme?

  • Persönliche Kontaktaufnahme mit der Einrichtung
  • Schriftliche Bewerbung
  • Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in die Einrichtung.Ist eine Aufnahme möglich, folgt die Beantragung der Kostenübernahme für das Betreuungsverhältnis.

Aufnahmekriterien:

  • Vorhergegangene, erfolgreich abgeschlossene Therapiemaßnahme
  • Kostenzusage durch den zuständigen Sozialhilfeträger bzw. das Jugendamt (altersbedingt)
  • Die Grundlage dieser Hilfe ist die Wiedereingliederung in Gesellschaft und Beruf nach§§ 53 und 54 SGB XII in Verbindung mit §55 Abs. 2 Ziffer 6 SGB IX in Form des Betreuten Wohnens.
  • Einverständnis mit der Konzeption der Einrichtung

Ausschlusskriterien:

  • Teilnahme an einem Substitutionsprogramm
  • Notwendigkeit einer primär medizinischen Versorgung
  • Akute behandlungsbedürftige Psychosen
  • Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr
  • Jugendliche mit einer chronischen Gehbehinderung

Flyer Betreutes Wohnen [Download]



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